Nina :Die Montessori-Pädagogik

 




Maria Montessori wurde am 31 August 1870 in Chiaravalle, einem kleinen Ort nahe Ancona in Italien geboren. Als Zwanzigjährige nahm sie ein naturwissenschaftliches Studium auf und schloss auf es 1982 erfolgreich ab, Anschließend studierte sie Medizin. Nach Abschluss ihrer Doktorarbeit war sie 1896 die erste Ärztin Italiens. Während sie sich in öffentlichen Vorträgen für eine Sondererziehung von geistesschwachen Kindern einsetzte, begann sie gleichzeitig die Schriften von J.M. Gaspard Itard und Edouard Seguin zu studieren. In den Werken dieser beiden Ärzte, die sich mit der Erziehung von Taubstummen und geistig Behinderten beschäftigten, fand Montessori eine Reihe von Grundlagen und Anregungen für ihre eignen Arbeit mit den Kindern.1900 kam es unter Mithilfe von Maria Montessori zur Gründung einer Schule, in der Montessori eine ideale Gelegenheit fand, die Prinzipien und Erziehungsmethoden von Itard und Seguin anzuwenden, sie weiterzuentwickeln und gleichzeitig den Lehrern zuvermitteln.
Im Jahre 1907 ergab sich für Montessori die Möglichkeit, ihre Methode an normal entwickelten Kindern zu erproben. Im Elendsviertel von Lorenzo in Rom gründete sie ihr erstes Kinderhaus. Hier probierte sie ihr Pädagogisches Konzept systematisch und erweiterte es. in den darauf folgenden Jahren kam es zu weiteren Gründungen von Kinderhäusern. Noch vor dem ersten Weltkrieg erweiterte sie ihre Methode über den Bereich der Vorschulerziehung hinaus auf die Grundschule. Als Maria Montessori am 6. Mai 1952 in Noordwijk op Zee (Holland) starb, hatte ihre Pädagogik in der ganzen Welt Verbreitung gefunden.

 

 

 

 

 

 

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