Vorojak
Armut spielt eine zentrale
Rolle für die Ausbeutung und Kinderarbeit
von den Kindern

Weltweit arbeiten rund 350 Millionen Kinder und Jugendliche.
Etwa 180 Millionen davon in den gefährlichsten und schlimmsten Formen von
Kinderarbeit.
In Zusammenhang mit Kinderarbeit werden so viele Kinderrechte wie nirgends
sonst verletzt:
Vor allem in den Bereichen der
Landwirtschaft und im Tourismus ist Kinderarbeit festzustellen.
Nach Schätzungen werden in den Entwicklungs-Ländern cirka 250
Millionen Kinder im Alter von fünf bis vierzehn Jahren täglich zur Arbeit
geschickt. Davon arbeiten mindestens 120 Millionen ganztags. 61 Prozent dieser
Kinder befinden sich in Asien, 32 Prozent in Afrika und sieben Prozent in
Lateinamerika. Die größte Verbreitung hat Kinderarbeit in Afrika
südlich der Sahara. Hier muss jedes drittes Kind arbeiten. Die meisten Kinder
in ländlichen Gebieten arbeiten in der Landwirtschaft; städtische
Kinder arbeiten im Handel- und Dienstleistungs-Bereich und in kleineren Zahlen
in Fertigung, Baugewerbe und Haushalts-Dienst. Meist sind die
Arbeits-Bedingungen schrecklich, die Arbeitstage lang und die Bezahlung
miserabel. Häufig ist ein Schulbesuch ebenso wenig möglich wie eine
Berufs-Ausbildung. Teilweise sind extreme gesundheitliche Schäden die
Folge.

Beispiel Indonesien: Die
Organisation Humanns Right Watch macht in einem vor
kurzem erschienen Bericht auf den sexuellen Missbrauch und die Ausbeutung
hunderttausender Kinder-Haushaltsgehilfen in Indonesien aufmerksam. Demnach müssen indonesische Kinder, manche nur
zwölf Jahren alt, 14 bis 18 Stunden pro Tag arbeiten – sieben Tage pro
Woche und ohne freien Tag. Außerdem dürfen sie ihren Arbeitsplatz nicht
verlassen und haben keinen Kontakt zu ihrer Familie. Mädchen werden von ihren Arbeitgebern physisch,
psychisch und sexuell missbraucht. Viele würden weniger als vier Cent pro
Stunde verdienen. Mädchen aus armen ländlichen Gebieten würden durch
leere Versprechungen von Arbeits-Vermittlern, Nachbarn und Verwandten dazu
gebracht, solche Jobs anzunehmen. Doch aus den versprochenen hohen
Gehältern, der Möglichkeit zum Schulbesuch oder der einfachen Arbeit
wird meist nichts. Verstöße gegen die Regelungen für Kinderarbeit
werden von den indonesischen Behörden nicht gestraft. Die indonesische
Regierung liefert Kinder-Haushaltsgehilfen an die Arbeitgeber aus, ohne
gesetzlichen Schutz können diese Kinder leicht ausgebeutet und misshandelt
werden. Zum Beispiel Shamim aus Indonesien ist zwölf Jahre alt. Sie erzählt
ihren Alltag, „Ich arbeite in einer Ziegelei und trage Steine. Für 200 Steine
bekomme ich sechs Rupien. Und mir tut die ganze Zeit der Nacken weh.“ Ein
Ziegelstein wiegt drei Kilo – 200 Steine also 600 Kilo. Sechs Rupien sind
umgerechnet acht Cent. Das sind die Zahlen, die das Leben von Shamim, einem
Mädchen in Indien, bestimmen. Sie ist zwölf Jahre alt. Kein
Einzelschicksal, sondern nur ein Beispiel von vielen.

Armut spielt eine zentrale Rolle für die Ausbeutung und
Kinderarbeit von den Kindern, denn
Armut ist die Hauptursache dafür, dass Kinder ihre Familien unterstützen
müssen, um den gemeinsamen Lebens-Unterhalt zu sichern. Allerdings ist die
Annahme falsch, dass Kinderarbeit beendet wird, wenn in einer Region die
Wirtschaft wächst: Manchmal steigt dann die Kinderarbeit sogar enorm an –
ein typische Erscheinung, zum Beispiel in der Textil-Industrie. Die Nachfrage
nach billigen Arbeits-Kräften wächst – und wenn das in einer Region
passiert, in der es schlechte oder zu wenige Schulen gibt, schicken Familien
Kinder in die Fabriken. Armut allein ist aber nicht der Grund für Kinderarbeit.
Vielmehr verursacht Kinderarbeit selbst Armut. In vielen Regionen und Arbeitsgebiete
sind Erwachsene arbeitslos, Kinder aber strapazieren zu Hungerlöhnen.
Zudem haben Kinder, die nie eine Schule besucht haben, keine Chance, je etwas
anderes als Tagelöhner oder Hilfsarbeiter zu werden.
Die Ausbeutung von den Kindern ist ein gesellschaftliches
Problem die uns allen angeht und wir sind verpflichtet diese Problem Weltweit aufmerksam zu machen, und die Rechte
der Kinder unterstützen, denn Kinder
haben ein Recht auf...
· ... Schutz vor Ausbeutung!
· ... Freizeit und Erholung!
· ... Bildung!
· ... Schutz vor Gewalt gegen Kinder!
· ... Schutz vor Kinderhandel!
· ... Schutz vor sexuellem Missbrauch!
· ... Gesundheit!
· … …!
Nina
18.02